"Thorax, Lunge und Beatmung"
Frühe Beschreibungen verschiedener Massnahmen zur Beatmung finden sich bei Hippokrates, Avicenna und Paracelsus. Aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. berichten römische Ärzte sogar von einer Tracheotomie. 1763 wandte Smellie ein flexibles Metallröhrchen zur Intubation der Trachea an, Fothergill nahm einen Blasebalg zu Hilfe. 1876 wurde die erste Eiserne Lunge gebaut, die bis weit ins 20. Jahrhundert hinein von großer Bedeutung sein sollte. Um 1900 entstand die Laryngoskopie und bereitete den Weg für die heute übliche endotracheale Intubation. Bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Rückendruck-Armzug-Methode angewendet. (wikipedia)
...der heutige Stand rund um "Thorax, Lunge und Beatmung" ist das Thema am 28. April 2012 im KKL Luzern
"Gesundheitspersonalmangel nicht auf Kosten der Ärmsten beheben "
Im Schweizer Gesundheitswesen herrscht Personalmangel. Die Lösung für dieses Problem kann nicht sein, dass Personal aus dem Ausland rekrutiert wird, da so das Gesundheitspersonal letztlich dort fehlt, wo es am meisten gebraucht wird: in den Entwicklungsländern. Die WHO stellt in 57 Ländern einen kritischen Mangel fest: Für 1000 Personen stehen dort weniger als drei Fachpersonen zur Verfügung (in der Schweiz sind es zehnmal mehr).
Das auf Initiative von SBK und Medicus Mundi lancierte Manifest fordert von den Verantwortlichen der Schweizerischen Gesundheits- und Aussenpolitik, dass sie ihren Verpflichtungen nachkommen, die sich aus dem WHO-Kodex zur Rekrutierung von Gesundheitspersonal ergeben und dem auch die Schweiz zugestimmt hat.
Alle Informationen zum Manifest: gesundheitspersonalmangel.wordpress.com
Zusammenschluss SGI - IGIP
Schweizer Intensivmedizin:
historischer Zusammenschluss von Ärzten und Pflegenden
In der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin sind ab sofort Ärztinnen und Ärzte zusammen mit den Pflegefachpersonen in einer einzigen Gesellschaft vereint.
Der zukunftsweisende Zusammenschluss wurde am Kongress vom 8. bis 10.
September 2011 in Interlaken vollzogen.
Zum ersten Mal in der Schweiz sind Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen einer bestimmten Fachrichtung in einer gemeinsamen medizinischen Fachgesellschaft zusammengeschlossen. Diese Pionierrolle kommt der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) und der Schweizerischen Interessengemeinschaft für Intensivpflege (IGIP) zu. Der Vorstand der SGI hat in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand der IGIP die Statuten angepasst, so dass nun auch Pflegefachpersonen eine ordentliche Mitgliedschaft eingehen können. Entwicklungen und Entscheidungen werden zukünftig von Pflegenden und Ärzten partnerschaftlich getroffen.
Die IGIP hat sich an ihrer Generalversammlung am 9. September 2011 in Interlaken aufgelöst. weiter
Anästhesiekongress SIGA/FSIA 2011
Der SIGA/FSIA Anästhesiekongress lockte mit dem Titel "Pain - Update 2011" die Besucher auch in diesem Jahr in Scharen nach Luzern. Insgesamt über 660 Besucher und 45 Aussteller erlebten einen abwechslungsreichen und informativen Tag im KKL Luzern.
Das Programm überzeugte von der Eröffnungsrede von Herrn Prof. Dr. med. Reinhard Larsen bis hin zum beeindruckenden Abschlussreferat "Schmerzgrenzen" von Eveline Binsack.
Die Kongressunterlagen und die Bilder von Christine Sommer stehen Ihnen in unsere Galerie zur Verfügung.
Wir möchten uns bei allen herzlichst bedanken, die diesen Kongress möglich gemacht haben.



